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SOIRÉE II

So, 28.01.2018, 16:00 Uhr

Bach-Rezeptionen des 19. Jahrhunderts:
Schumann, Busoni, Kodály, Bach

Bach-Busoni
Chromatische Fantasie nach BWV 903 bearbeitet für Cello und Klavier 

Ferruccio Busoni (1866—1924)
2. Sonate für Violine und Klavier op. 36 a

– Pause – 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809—1847)
Klaviertrio c-Moll op. 66 

AUSFÜHRENDE:
Klara Flieder, Violine
Christophe Pantillon, Violoncello 
Massimo Guiseppe Bianchi, Klavier

Unsere Programm-Auswahl stellt mit Mendelssohn Bartholdy und Busoni zwei der bedeutendsten Bach-Wiederentdecker des 19. Jahrhunderts in den Fokus.
Felix Mendelssohn ließ sich als Schüler C. F. Zelters, der die Bach-Renaissance in Deutschland initiierte, nachhaltig von Bach beeinflussen. Im zweiten Klaviertrio op. 66 wird der Einfluss Bachs mit dem Einsatz des Chorals Gelobet seist du, Jesu Christ im letzten Satz an prominenter Stelle dokumentiert.
Inspiriert von Mendelssohn haben viele Komponisten des 19. Jahrhunderts ihr Schaffen in Bachs Werk verwurzelt. Nach Schumann, Liszt und Brahms wurde auch Busoni in Leipzig von Bachs Themen- und Ideenwelt geprägt. Diese Einflüsse lassen sich gut in seinem Schaffen nachvollziehen, nicht nur in der Chromatischen Fantasie, bearbeitet für Violoncello und Klavier, sondern auch in der 2. Violinsonate, in der das Choral-Lied Wie wohl ist mir, o Freund der Seelen aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach als Thema eines großangelegten Variationssatzes dient.

 Klara Flieder, Portrait © Klara Flieder  Klara Flieder, geboren in Wien, Violinstudium bei Margarethe Biedermann am Konservatorium der Stadt Wien. Konzertdiplom. Weitere Studien bei Christian Ferras (Paris) und Arthur Grumiaux (Brüssel). Intensive Konzerttätigkeit, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in ganz Europa als Solistin und Kammermusikerin. Solokonzerte u. a. mit dem Wiener Musikverein, Berliner Philharmonie, Théâtre
 Christophe Pantillon, Portrait © Christophe Pantillon  Christophe Pantillon studierte Cello an der Musikakademie Basel bei Heinrich Schiff, an der Hochschule für Musik in Wien bei Valentin Erben und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Ralph Kirshbaum. 1998 Mitbegründer des aron-Quartetts. Er ist Solo-Cellist des Wiener Kammerorchesters und Mitglied des Leschetizky-Trios. Zusammenarbeit mit bedeutenden Künstlern wie Philippe Entremont, Elisabeth Leonskaja, Oleg Maisenberg, Bruno Canino, Marcello Viotti, Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington, Peter Schreier, Thomas Quasthoff, den Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts und des Chilingirian-Quartetts. Rege Konzerttätigkeit führte ihn in zahlreiche europäische Städte und nach New York, Moskau und Tokyo. Er hat zahlreiche Kammermusik-CDs eingespielt, von denen etliche mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden sind.
 Massimo Giuseppe Bianchi © Massimo Giuseppe Bianchi Massimo Guiseppe Bianchi. Nach Studium an der Musikakademie perfektionierte der Pianist sein Können unter Bruno Caninos Führung und spezialisierte sich auf das Kammerrepertoire. Kompositionsstudium bei Vittorio Fellegara und Bruno Zanolini, Besuch der Meisterklasse von György Ligeti. Gast zahlreicher musikalischer Institutionen und renommierter Festivals. In seinen Konzerten beschäftigt er sich oft mit eher selten aufgeführten Werken, von Bachs Goldberg-Variationen bis hin zu Jean Barraquras Sonate. Mehrfach hat er den kompletten Zyklus der Liszt-Klaviertranskriptionen der neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. Seine neueste CD Around Bach erschien im Oktober 2016.

Karten zum Preis von 12,- ermäßigt 6,- Euro  sind erhältlich im Bürgerbüro der Stadt Halle (Westf.),
Tel.: 05201/183152
oder unter: kulturbuero@hallewestfalen.de

Rubrik
Musik / Konzerte

Veranstaltungsort
Martin-Luther Haus,, Halle (Westf.)
Veranstalter
Stadt Halle (Westf.) und St. Johanniskantorei
Kontaktdaten
Telefon: 05201 183164
E-Mail:
Homepage: www.haller-bach-tage.de
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