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Orchesterkonzert

Mi, 04.02.2015, 19:30 - 21:30 Uhr

Werke von Johann Sebastian Bach
(1685 –1750)

Concert für 2 Cembali und Orchester
C-moll BWV 1060

Concert für 2 Cembali
C-Dur  BWV 1061

Concert für 2 Cembali und Orchester
C-moll BWV 1062

– Pause –

Kantate »Non sa che sia dolore«
für Sopran, Traverso und Orchester BWV 209

Concert für 3 Cembali und Orchester
C-Dur BWV 1064

Ausführende :
Gudrun Sidonie Otto, Sopran
Aleksandra und Alexander Grychtolik, Martin Rieker, Cembali
Ensemble Aperto

Gudrun Sidonie Otto ist mit ihrer ausdrucksstarken Bühnenpräsenz und ihrer stil­sicheren Darbietung gleichermaßen auf der Opernbühne wie in der Alten-Musik-Szene zu Hause. Auch in den Bereichen Klassisches Lied und zeitgenössische Musik kann die junge Sopranistin beachtliche Erfolge feiern. Von der Kritik wird immer wieder ihr »hell-feminines Edeltimbre« (FonoForum 9/10), »ihr frischer und zugleich warmer Sopran« (Opern­-glas 2009) und ihr »wunderbar lyrischer Schmelz und locker-leichte Koloraturen, wie von der Perlenschnur gezogen« (Thüringer Allgemeine Zeitung 2008) hervorgehoben.

Grychtolik, Aleksanda Magdalena, Portrait © www.grychtolik.comAleksandra Magdalena Grychtolik setzt sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis auseinander. Bereits während ihres Cembalostudiums an der Musikhochschule in Łódz erhielt sie auf Konzertreisen wichtige künstlerische Impulse von Spezialisten für Alte Musik wie Ketil Haugsand, Jaap ter Linden und Lucy van Dael. Eine vertiefende Beschäftigung mit interpretatorischen Fragestellungen zu Alter Musik erfolgte im Cembalostudium bei Bernhard Klapprott.
Aleksandra Grychtolik konzertiert seit vielen Jahren europaweit als Solistin, mit ihrem Partner Alexander Grychtolik in der Besetzung für zwei Cembali sowie mit dem Barockorchester Mitteldeutsche Hofmusik. Ein Schwerpunkt des »Künstlerehepaars mit magischen Händen« (SHZ) liegt auf der Interpretation virtuoser Tastenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts und auf der Einbeziehung improvisatorischer Elemente ins Konzertleben, um neue Wege und überraschende Perspektiven in der Auseinandersetzung mit Alter Musik zu eröffnen.

Grychtolik, Alexander Ferdinand, Portrait © www.grychtolik.comAlexander Ferdinand Grychtolik
Die schöpferische Auseinandersetzung mit Alter Musik steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Alexander Ferdinand Grychtolik. Sein besonderes Anliegen ist es dabei, die Improvisationskunst der Bach-Zeit im Rahmen seiner europaweiten Konzerttätigkeit wieder aufleben zu lassen, um auch das ­Verständnis von der sogenannten »historischen Aufführungs­praxis« weiterzuentwickeln.
Dieser Intention folgend, hatte der in Berlin geborene Cembalist nach seinem Studium bei Bernhard Klapprott und Frédérick Haas einen deutschlandweit erstmaligen Lehrauftrag für barocke Improvisationspraxis an der Musikhochschule in Weimar inne. Weitere Lehrtätigkeit führte ihn u. a. an die Musikhochschule in Frankfurt am Main.
Seine langjährige Auseinandersetzung mit barocker Komposition mündete in eine Reihe international beachteter Rekonstruktionen von Vokalwerken J. S. Bachs. Zudem veröffentlichte er eine erste Rekonstruktion der 2009 nachgewiesenen Spätfassung von Bachs Markus-Passion BWV 247 aus dem Jahre 1744 und der Köthener Trauermusik BWV 244a aus dem Jahre 1729.

Karten zum Preis von 15,- ermäßigt 7,- Euro  sind erhältlich im Bürgerbüro der Stadt Halle (Westf.) , Tel.: 05201/183152
oder unter : kulturbuero@hallewestfalen.de

 

Rubrik
Musik / Konzerte

Veranstaltungsort
Aula Kreisgymnasium, Neustädter Str. 2, Halle (Westf.)
Veranstalter
St. Johanniskantorei und Stadt Halle (Westf.)
Kontaktdaten
Telefon: 05201 183164
E-Mail:
Homepage: www.haller-bach-tage.de
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