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Grosses Chorkonzert I

Sa, 07.02.2015, 17:00 - 19:00 Uhr

Franz Schubert (1797 –1828):
Große Es-Dur Messe

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 –1847):
»Morgenstern« aus »Christus«-Fragment

Fanny Hensel (1805 –1847):
»Oratorium nach Bildern der Bibel«


Ausführende : Gudrun Sidonie Otto, Sopran (siehe Seite 10);
Marion Eckstein, Alt; Johannes Weiss, Tenor; Max Ciolek,
Jens Hamann, Bass; Sinfonie-Orchester des Ensemble Aperto; Bach-Chor Halle; Leitung: Martin Rieker


Franz Schubert wirkte in der Tradition der Wiener Klassik. Neben großen Orchesterwerken gilt er vor allem als der eigentliche Schöpfer des Kunstliedes; doch auch seine Instrumentalmusik wird hoch geschätzt. Seine längste und größte Messe in Es-Dur wurde 1828 komponiert, jedoch erst 1829 posthum uraufgeführt.
Felix Mendelssohn Bartholdy – nach Paulus (1836) und Elias (1846) wurde das Fragment eines dritten Oratoriums Erde, Hölle und Himmel 1852 posthum unter dem Titel Christus veröffentlicht. Das erste Chorstück »Es wird ein Stern aus Jakob aufgehn« enthält den Choralsatz »Wie schön leuchtet der Morgenstern«.
Fanny Hensel, die ältere Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, hat mit gleicher Meisterschaft, jedoch in privatem Rahmen ein vielfältiges Werk schaffen können: Lieder, Klavierstücke, Kammermusik, Chorwerke. 1831 komponierte sie das Oratorium nach Bildern der Bibel, ein umfangreiches, sehr originelles Werk mit Texten aus dem Alten und Neuen Testament für fünf Soli, achtstimmigen Chor und Orchester, das erst 1984 uraufgeführt wurde.

Eckstein, Marion, Portrait © Dirk SchelpmeierBild vergrößern Marion Eckstein studierte zunächst Germanistik und Schulmusik mit dem Hauptfach Gesang; nach dem Staatsexamen Gesangsstudium, anschließend künstlerisches Aufbaustudium bei Dunja Vejzovic mit Auszeichnung. Wesentliche künstlerische Impulse in der Liedklasse von Konrad Richter sowie in Meister­kursen von Anna Reynolds, Klesie Kelly und Grace Bumbry. In ihrer regen Konzerttätigkeit erarbeitete sie sich ein breit­gefächertes Repertoire, das von frühbarocker Literatur über J. S. Bachs Oratorien, Mahlers Kindertotenliedern, Richard Wagners Wesendonk-Liedern und Beethovens Missa solemnis bis zu zeitgenössischer Musik reicht.

 

 

 

 

 Weiss, Johannes, Portrait © Matteo GrazianoJohannes Weiss  ist als Sänger, Dirigent und Cembalist u. a. der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verbunden, aber nicht ausschließlich. Neben internationalen Konzert- und Opernengagements arbeitet er regelmäßig als Tenor-Solist mit Akadêmia (Frankreich), kuratiert gemeinsam mit Heidi Gröger das Musikfest Eichstätt und unterrichtet Historische Aufführungspraxis (Musikhochschule Mannheim/Schloss Seehaus Masterclasses).

 

Ciolek, Max , Portrait © Max CiolekMax Ciolek  Schön singen können viele – Max Ciolek erzählt seine Musik. Nach seinem Amerika-Debut unter Ton Koopman schrieb die New York Times von einem »splendid evangelist«, und auch deutsche Zeitungen loben den »rezitativischen Erzählstil von höchster Intensität, flexibel in Tempo, Emotion und Klangfarbe«. Woher das kommt? Nun, vielleicht sind die Gesangslehrer schuld: Alastair Thompson und Mechthild Georg waren (neben Emma Kirkby und Christoph Prégardien) wichtige Helfer auf seinem musikalischen Weg.
Er selbst hat eine ganz einfache Antwort: Nämlich, dass das Singen bei ihm fest in seinem Leben verwurzelt ist, natürlich, nicht künstlich. Und dass das Wichtigste bleibt, die Freude und innere Bewegung, die er beim Singen erlebt, weiterzu­geben – mit dem Ziel, die Herzen der Hörer und Hörerinnen zu öffnen!

 

 

Hamann, Jens, Portrait © www.jens-hamann.deJens Hamann Nach seinem Studium in Mannheim wurde für den Bariton der Gewinn des Titels »Bach-Preisträger« beim XVI. Int. Joh.-Seb.-Bach-Wettbewerb 2008 in Leipzig zum Startpunkt einer internationalen Karriere. Im Rahmen seiner Konzert­tätigkeit tritt er in bedeutenden Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Oriental Art Center Shanghai oder dem Parco della Musica Rom und bei herausragenden Festivals mit Dirigenten wie Sigiswald Kuijken, ­Helmuth Rilling, Morten Schuldt-Jensen und Hans-Christoph Rademann auf.

Karten zum Preis von:
Kategorie A = 23,- Euro
Kategorie B = 16,- Euro / erm. 9,- Euro
Kategorie c = 12,- Euro / erm. 7,- Euro

sind erhältlich im Bürgerbüro der Stadt Halle (Westf.),
Tel.: 05201/183152
oder unter : kulturbuero@hallewestfalen.de

Rubrik
Musik / Konzerte

Veranstaltungsort
St. Johanniskirche, Halle (Westf.)
Veranstalter
Stadt Halle (Westf.) und St. Johanniskantorei
Kontaktdaten
Telefon: 05201 183164
E-Mail:
Homepage: www.haller-bach-tage.de
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