Haller Bach Tage

Klassikfestival vom 1.-17.2.2013

Ein Erfahrungsbericht

Wasseruhr - exklusiv für die 42. HBT konstruiert

Christoph Kaspar baut Wasseruhr für die 42. Haller Bach-Tage

Wasseruhr von Christoph Kaspar

Exklusiv für die Haller Bach-Tage konstruierte der Künstler Christoph Kaspar eine riesige Wasseruhr. Aufgestellt auf dem Kirchplatz in Halle/Westf., visualisierte das "Zeit-Objekt" den Besuchern des Klassikfestivals das Fließen der Zeit.

Irmi Rieker erzählt:

Als im vergangenen Februar die 41. Haller Bach-Tage zu Ende gingen, war das Thema "Zeit" für die nächste Veranstaltungsreihe schon bekannt. Bevor jedoch irgendwelche Gespräche mit Künstlern aufgenommen wurden, war schon sicher, wir brauchen eine Riesen-Sanduhr auf dem Haller Kirchplatz. Einige Male im Laufe des Jahres schien das Projekt zu scheitern, niemand hatte eine Idee, wie sich so ein Objekt bauen ließe. Die Frage war, wie ließ sich eine riesige Sanduhr nach Ablauf ihrer Zeit wenden? Auch umfangreiche Recherchen im Internet ergaben keine weiterführenden Hinweise.


Der Haller Schmiede-Künstler Christoph Kaspar tat sich zunächst auch schwer bei der Konstruktion eines solchen Objekts. Doch dann kam ihm die gloreiche Idee, die Gläser in eine kreisförmige Stahlkonstrunktion zu setzen und diese auf Schienen hin und her laufen zu lassen. Aus der Sanduhr wurde schließlich eine Wasseruhr.

Konstruktionsbeschreibung

Die Uhr besteht aus zwei 54-Liter Glas-Ballons, die in einer Stahlkonstruktion ruhen, die an ein Hamsterrad erinnert. Dieses Rad läuft auf Schienen und, wenn die Uhr abgelaufen ist, wird das ganze Rad einmal um 180° gedreht, so kann das Wasser von neuem durch eine schmale Pipette laufen, die in einem Gummipfropfen sitzt, der die beiden Flaschen miteinander verbindet. Dabei haben wir es nicht nur mit einer fabelhaften Konstuktionsidee zu tun, sondern auch der Gesamteindruck des Kunstwerkes ist grandios und bietet sicherlich einen ganz besonderen Anblick neben der St. Johanniskirche im Rahmen der 42. Haller Bach-Tage.